Menschen, die als Kinder in Familien aufwuchsen, in denen Zuwendung erarbeitet werden musste, werden oft zu Erwachsenen, die in der Stille Unruhe empfinden und glauben, sie müssten ihren Platz erst verdienen

Wenn Nichtstun sich bedrohlich anfühlt
Wenn Nichtstun sich bedrohlich anfühlt

In einer Welt, die von Produktivität und Erfolg geprägt ist, kann schon das Ausruhen zur Herausforderung werden. Besonders dann, wenn tiefe Erwartungen aus der Erziehung einem suggerieren, dass Ruhe gefährlich ist. Für viele, die in einem Umfeld aufgewachsen sind, in dem Liebe und Aufmerksamkeit an Leistung gekoppelt waren, bedeutet Stillstand nicht Entspannung, sondern existenzielle Unsicherheit. Wie lässt sich dieses Muster erkennen, und wie schafft man es, sich davon zu lösen?