Psychologen erklären: Erwachsene ohne enge Freunde sind nicht immer introvertiert oder unsozial – viele haben als Kinder gelernt, dass Offenheit bestraft wird, und erschufen ein Leben, das sie vor genau dem schützt, was sie am meisten brauchen

Keine engen Freundschaften im Erwachsenenalter: ein Missverständnis?
Keine engen Freundschaften im Erwachsenenalter: ein Missverständnis?

In unserer Gesellschaft nimmt man oft an, dass Erwachsene ohne enge Freundschaften automatisch introvertiert oder antisozial sind. Psychologische Erkenntnisse zeigen jedoch, dass das nicht zwingend stimmt. Viele Menschen haben als Kinder gelernt, Verletzlichkeit werde bestraft, und bauen Schutzmechanismen auf, die sie vor emotionalem Schmerz bewahren, aber gleichzeitig auch enge Bindungen verhindern.